Gedanken zum Sonntag: 4. Sonntag der Fastenzeit
Gedanken zum Sonntag
von Donaucity-Pfarrer P. Albert Gabriel.
Jesus wird kritisiert und angefeindet, weil er mit Zöllnern, Sünden und Dirnen verkehrt.
Jesus rechtfertigt sich nicht mit einem langen theologischen Vortrag , sondern er erzählt einfach eine Gesachichte, das ergreifende Gleichnis vom Verlorenen Sohn, manche nennen es das Gleichnis vom Barmherzigen Vater, wieder andere eben Gleichnis von den zwei Söhnen.
Im Gleichnis erkennt man schnell Gott, seinen Vater.
Jesus rechtfertigt damit seinen Umgang, weil er damit sagen will: ich muss so sein, weil mein Vater so ist wie dieser Vater, nicht gerecht, sondern viel mehr als gerecht: loslassend, wartend, umarmend, einladend zum Festmahl.
So wie die Kritiker versteht auch der anständige, ältere Sohn dieses Verhaltensmüster nicht. Aber die Einladung zum Akzeptieren, zum Versöhnen, zum Freuen und Feiern steht. Wird er sie annehmen?
Werden wir uns einlassen auf diese Barmherzigkeit, die grösser ist als billige, menschliche Gerechtigkeit? Mehr als Anständigkeit?

RSS FEED