Die Johannespassion
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) Johannespassion
Ensemble KOINONÍA
Continuo: Wolfgang Reisinger (Orgelpositiv), Ricardo Bru (Cello), Martha Hammerer (Gambe)
Sandra Trattnigg Sopran
Barbara Hölzl Alt
Jörg Schneider Tenor ( Evangelist, Arien )
Wolfgang Bankl Bass (Arien, Pilatus)
Dariusz Niemirowicz Bass (Christus)
Hans Hausreither Musikalische Leitung
Der Reinerlös des Konzertes dient den Straßenkinder-Projekten in Rumänien
Am Freitag, den 26. März, erlebten wir in unserer Kirche eine großartige Aufführung der Johannespassion von J.S. Bach.
Als Religions- und Musiklehrer am Hegelgymnasium formte Prof. Hausreither einen guten Schülerchor, der inzwischen zu einem großartigen Profichor herangewachsen ist.
Letztes Jahres erlebten wir eine schöne „Messias“- Aufführung von Händel, heuer Bachs Johannespassion.
Der innige Text und die bewegende Musik von J.S. Bach waren wirklich ergreifend. Der Lieblingsjünger Jesu, Johannes, hat wohl am tiefsten das Anliegen Jesus erfasst. Er nennt ihn mit Johannes dem Täufer das Lamm Gottes.
Die Juden haben als Bundeszeichen das Paschalamm, das selbstverständlich auch Jesus mit seinen Jüngern isst. Mit dem Fleisch des Lammes und mit dem Blut an den Türpforten wird der Bund mit Gott gefeiert. Da nimmt Jesus das vor ihm liegende Brot und sagt: das ist das neue Bundeslamm, mein Leib, der geschlachtet wird zur Aufhebung der Kluft zu Gott („Vergebung der Sünden“) „Nehmt und esst“. Und zur selben Stunde, wie im Tempelvorhof die alten Bundeslämmer geschlachtet werden (am Karfreitag) wird auch das neue Bundeslamm am Kreuz geschlachtet.
Wo wir seinen Leib essen und sein Blut trinken, verkünden wir seinen Tod, seine Hingabe, als neuen Bundeszeichen und werden somit in den Neuen Bund hineingenommen: das größte Angebot der Weltgeschichte.
Ihr Donaucitypfarrer
P. Albert Gabriel

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