Gedanken zum Sonntag: 1. Sonntag der Fastenzeit
Gedanken zum Sonntag
von Donaucity-Pfarrer P. Albert Gabriel
1. Sonntag der Fastenzeit
Nach 40 Tagen Fasten wird Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. „Teufel“ ist das personifizierte NEIN zu Gott und seiner Ordnung.
Raffiniert ist die dritte Versuchung mit frommen Sprüchen auf den Zinnen des Tempels. „Stürz dich von hier hinab, denn es heißt in der Schrift:: Seinen Engeln befiehlt Gott, dich zu behüten …“ (Lk 4,10) Das ist Missbrauch der Religion, Verminderung Gottes zu einem Zauberer oder Feuerwehrhauptmann.
Nicht jede Frömmigkeit ist richtig – Orientierung an Jesus ist wichtig. Mit falscher Religiosität wurde und wird viel Unheil angerichtet: Kreuzzüge, Inquisition, Hitlers Vorsehungsgeschwätz und islamischer Terror.
Die 40-tägige Fastenzeit lädt uns ein zu körperlicher Entschlackung und noch mehr zur geistiger Reinigung, zu intensiverer Orientierung an Jesus. „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern vom Wort Gottes“, das heißt: wichtiger als die Sättigung ist die rechte Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen, zur Schöpfung, zu sich selbst.
Eine erfolgreiche Fastenzeit und ein inneres Wachstum auf Ostern hin wünscht Ihnen
P. Albert Gabriel

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